Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden, das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern.
Zur individuellen Entspannung und Erholung in der Prävention wird eine regelmäßige systematische Reflexion der persönlichen Ziele und Werte im Kontext der jeweiligen beruflichen oder schulischen Konstellation und Lebenssituation, wenn nötig mit therapeutischer Unterstützung, angeraten.

Prävention - Mobbing am Arbeitsplatz
Sprechen Sie Probleme gleich zu Anfang an und achten Sie darauf, dass Auseinandersetzungen nicht persönlich werden. Bauen Sie eine Unternehmenskultur auf, in der konstruktive Zusammenarbeit gefördert wird und die Wertschätzung des Einzelnen im Vordergrund steht. Bieten Sie Aufklärung, Beratung und Hilfen zum Thema Mobbing.
Bieten Sie Mediation an. Hierbei steht im Vordergrund, den Täter zu stoppen und Opfer als auch Täter bei der Änderung ihres Verhaltens zu unterstützen. Zum Arbeitsschutz gehören auch Maßnahmen, die Mobbing unterbinden. Sie können einem Mobber außerordentlich kündigen. Wird Ihnen von einem Mobbing-Fall berichtet, müssen Sie im Rahmen Ihrer Fürsorgepflicht reagieren mit Maßnahmen wie Mitarbeitergesprächen, Abmahnung, Kündigung oder Versetzung.

Burnout – Stress - Prävention
Stress, Erschöpfung, Dauerstress, Burnout - Begriffe, die in unserer heutigen schnelllebigen und unsicheren Zeit immer häufiger Verwendung finden. Burnout betrifft schon längst nicht mehr nur Führungskräfte, sondern zieht sich durch alle Schichten der Bevölkerung. Die Symptome sind dabei vielschichtig, die möglichen Ursachen ebenso. Sie können Ihren Ursprung genauso in tatsächlicher Überforderung haben, als auch im sozialen Umfeld zu suchen sein. Auch Unterforderung führt häufig zu Unzufriedenheit, Motivationslosigkeit, Resignation und letztendlich zu Burnout-Symptomen. Da der Betroffene die Krankheit aus Schamgefühl oder aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oftmals verschweigt, werden eindeutige Symptome oft erst dann erkannt, wenn es zu spät ist.




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