Die Schikane durch Kollegen und Vorgesetzte.
Die Arbeitswelt bietet Raum für viele Arten von Konflikten, die zwischen einzelnen Arbeitnehmern und ihren Arbeitgebern entstehen. Diese lassen sich in den meisten Fällen friedlich und erwachsen aus der Welt schaffen.
Oft liegen auch nur einfache Missverständnisse vor. Komplexer und schwieriger wird jedoch es beim Thema Belästigung und üble Nachrede am Arbeitsplatz, oder kurz: Mobbing.

Es wird immer eine bestimmte Person drangsaliert: Ist ein Arbeitgeber verärgert, kann dieser auch mal das gesamte Personal lautstark kritisieren. Anders läuft es beim Mobben. Dabei wird dauerhaft eine einzelne Person, ohne plausible Gründe, immer wieder – mehr oder weniger spontan – angegriffen. Mobber gibt es in allen Berufsfeldern, Gesellschaftsschichten und Hierarchiestufen.

Mobbing richtet psychischen Schaden an, der die Mobbingopfer lange Zeit begleitet. Depressionen, Angstzustände und sogar Verfolgungswahn sind nicht ungewöhnlich. Aber auch körperliche Krankheiten können aus der psychischen Belastung am Arbeitsplatz heraus entstehen (die sogenannten psychosomatischen Krankheiten). Schwierigkeiten beim Atmen, Essstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen sind hierfür nur einige Beispiele. Gemobbte sind auch besonders anfällig für beispielhafte Stresskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Probleme und Magengeschwüre.

Viele fragen sich: “Was kann ich tun gegen Mobbing am Arbeitsplatz?”
Ein wertvoller Tipp: Auf keinen Fall defensiv bleiben.

Manche Täter lassen von ihren Opfern ab, wenn sie so direkt konfrontiert werden. Denn sie merken in diesem Moment, dass das Opfer sich nicht so einfach in seine Rolle zwingen lässt und eventuelle Konsequenzen drohen.
Reicht das nicht aus, suchen Sie sich in jedem Fall Hilfe. Bei Mobbing am Arbeitsplatz ist es immer ratsam, Verbündete an seiner Seite zu haben. Kontaktieren Sie Ihren Partner, Freunde, Verwandte oder auch Psychotherapeuten und besprechen Sie zusammen die Situation.
Dadurch erhalten Sie in jedem Fall psychologischen Rückhalt, der Ihnen dabei hilft, sich dem Problem zu stellen.

Die Pflicht der Unternehmen:
Bekämpfung und Vorbeugung. Arbeitgeber sind verpflichtet, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen und diese Rechte der Beschäftigten zu schützen. In §§ 617 – 619 des Bürgerlichen Gesetzesbuches (BGB) ist diese Pflicht festgeschrieben.



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